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Eigentlich beginnt die Geschichte des Spitals mit dem Jahre 1862. In
diesem Jahr kaufte die Gemeinde Asch das "Herrschaftliche Haus für
Obdachlose" (das alte Schloss, das von Sigmund von Zedtwitz
1814 erbaut wurde ), um es zu einem Krankenhaus umzugestalten. Es eignete
sich aber zu diesem Zwecke so wenig, dass am 9. November 1871 ein Aufruf
zu Spenden für den Neubau eines Spitals erging. 1873 konnte dann das
"Alte Schloss" abgetragen und der Krankenhausbau ausgeführt
werden Die Kosten des Neubaues beliefen sich auf 34.869 fl. Dieses Krankenhaus
war eine städtische Anstalt. Im Parterre befanden sich das Ordinationszimmer,
zwei Badekabinen, ein Raum für den Dampf-Desinfektionsapparat, eine
Totenkammer und die Hausmeisterwohnung. In den zwei Stockwerken darüber
waren je zwei große und vier kleinere Krankenzimmer sowie ein Wartezimmer.
Insgesamt standen 40 Betten zur Verfügung.
Leider verfügen wir zu diesem Thema über kein Textmaterial.
Das 1898 installierte Elektrizitätswerk nahe Neuenbrand versorgte im Ascher Gebiet die Haushalte und die Fabriken mit Energie. 1911 kam es zur Gründung einer Überlandzentrale. 1960 kam es immer wieder zu Störungen in der Stromversorgung. Das Karlsbader Verteilerunternehmen hielt deshalb eine Stilllegung für unabdingbar.
Ein Lehrer namens Robert Herz war der Initiator und die ständig
treibende Kraft, der die Stadtverwaltung überzeugte, in Asch eine
Bücherei zu schaffen. Der "Bund der Deutschen" und der
"Deutsche Bildungsverein" hatten schon kleine Buchbestände.
Diese kaufte die Stadt an (ca. 1000 Bücher) und erweiterte das Ganze
um weitere 600 Neuerscheinungen. In einem kleinen feuchten Zimmer in der
Niklasschule fing es 1922 an. Robert Herz hatte zwischenzeitlich in Leipzig
einen Lehrgang für Büchereiwesen hinter sich gebracht. Der nächste
wesentliche Schritt war die Ausbildung des jungen städtischen Beamten
Ernst Klaus an der Aussiger Bibliothekarschule.
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Das Ascher Kreiskrankenhaus wurde am 13.11.1937 nach sechsjähriger Bauzeit eingeweiht. Es war mit allen modernen medizinischen Mitteln der damaligen Zeit ausgestattet. Das alte Krankenhaus, im Volksmund altes Spital genannt, war längst zu klein geworden. Der Chefarzt für das neue Haus war Dr.Otto Wenzel, ein Chirurg, der zuvor in Prag tätig war.
Leider verfügen wir zu diesem Thema über kein Textmaterial.
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Das erste bekannte Ascher Rathaus muss ein für die damalige Zeit
schmuckes Gebäude gewesen sein. Ein Pfarrer aus Creussen hatte es
als "schön" beschrieben. Aber es fiel dem Brand von 1696
zum Opfer. Dafür wurde als Notbehelf ein sehr ärmlicher Neubau
hingestellt. Im Jahre 1733 wurde dann nach den Plänen des Egerer
Baumeisters Pfefferle ein neues Rathaus gebaut. Davon existiert auch
noch der Bauplan. Zwischen diesem Gebäude, der Rathausschule und
der evangelischen Kirche lag seinerzeit der Marktplatz. Nach dem großen
Brand von 1814 musste wiederum ein neues Rathaus erstellt werden.
Dieses glich seinem Vorgänger sehr und ist die Basis für das
heute noch stehende Haus.
Wenn auch der Viehauftrieb im Verhältnis zur heutigen Landwirtschaft
sicher klein erscheint, war der Schlachthof doch bestens ausgestattet. Der Schlachthofkomplex bestand aus: Im großen Haus wohnte der jeweilige Tierarzt ständig. Erst
Herr Dr. Hundhammer, ihm folgte Herr Dr. Lindauer. Diese waren stadtbekannte
Helfer in der Not für Tiere.
Zur Lösung sozialer Probleme ließ die Stadt Asch 1908 bis 1909 das Waisenhaus errichten.
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