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As Ascher Vuaglschöißn.
Herzicha Julius, heit gäihts am Vuaglschuuß,
daou iis sua wunnaschäi,
daou möi ma aa a weng gäih,
damit'e d'Schützn siah,
mit Saabl und mi'n Gweah,
waal döi sua schäi marschiern,
dees tout me intressiern!
Döi Schützn, döi Schützn, marschiern van Marktplatz
aaf, han wannaschäina Höit und Fedabüschla draaf,
sie schwitzn, sie schwitzn, da Schwaß stäiht af da Stirn, daou
schauan d'Leit wöi döi sua schäi marschiern.
Daou gäiht's in Gartn ei,
is dees a Drängarei,
awäih mei Häihnaaugn,
schreit da eu woun d' Föiß nix taugn.
Daou sagt da Hans mi'n Kruapf:
Wöi in mein Möllwurmtuapf,
öitz wart nea öitz is glei
as gräißta Gschöib vabei !
Döi Kinna, döi Kinna, sän assa Rand und Band, sie rennan
hii und her und fressen allahand,
daou inna, daou inna, daou gföllts an jedn gwiiß, waal wieda
amal as Vuaglschöißn iis.
Daou siaht ma arm und reich,
daou is a jedara gleich,
daou siaht ma gung und oolt,
daou wiad koa Aatriit zohlt,
daou is da Broutwuaschtduuft,
dean röicht ma in da Luuft,
wenn dea durch d'Nosn zöiht,
daou tan sich d'Leit a Göit!
Döi Menschn, döi Menschn, han döi an Appatiit, sie fressn
immazou, han kleuna Kinna miit,
döi pflentschn, döi pflentschn, a jedas wl woos hoom, sua a
Pfeifferl oder sua an Luftballon.
Wer sich daou sparsam hölt,
der bracht vei niat vl Göld,
s'git Leit, dees mou ma sogn,
woos nea iahn Staat aastrogn.
Ja woos ma daou seah koa,
woos daou de Leit han oa,
daou wöiß ma nimma gwiiß,
woos eing'tle Mode iis.
Am Sunnte,am Sunnte, daou sän de Taschn laa, de Schützn zöihan
heum, sie ruckn wieda aa.
Daou untn, daou untn, vuan Schützhauptmannshaus, nou iis as Vuaglschöißn
wieda aas.
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Das Ascher Vogelschießen
Herziger Julius, heut geht es zum Vogelschuß,
da ist es so wunderschön,
da muß man auch ein wenig hingehen,
damit ich die Schützen sehe,
mit dem Säbel und dem Gewehr,
wie die so schön marschieren,
das tut mich interessieren!
Die Schützen, die Schützen, marschieren auf dem Marktplatz
auf, haben wunder-schöne Hüte und Federbüschchen drauf,
sie schwitzen, sie schwitzen, der Schweiß steht auf der Stirn, da
schauen die Leute, wie die so schön marschieren.
Da geht es in den Garten hinein,
ist das eine Drängerei,
o weh meine Hühneraugen,
schreit einer dessen Füße nichts taugen.
Da sagt der Hans mit dem Kropf:
wie in meinem Mehlwürmertopf,
jetzt warte nur jetzt ist gleich
das größte Geschiebe vorbei.
Diese Kinder, diese Kinder, sind außer Rand und Band, sie rennen
hin und her und fressen allerhand,
da drinnen, da drinnen, da gefällt es einem jeden gewiß, weil
wieder einmal Vogelschießen ist.
Da sieht man arm und reich,
da ist ein jeder gleich,
da sieht man jung und alt,
da wird kein Eintritt bezahlt,
da ist der Bratwurstdurft,
den riecht man in der Luft,
wenn der durch die Nase zieht,
da tun sich die Leute etwas Gutes!
Die Menschen, die Menschen, haben die einen Appetit, sie fressen immerzu,
haben kleine Kinder mit,
die weinen, die weinen, ein jedes will etwas haben, so eine Pfeife oder
so einen Luftballon.
Wer sich da sparsam hält,
der brauch hier nicht viel Geld,
es gibt Leute, das muß man sagen,
die nur ihren Staat austragen.
Ja was man da sehen kann,
was da die Leute anhaben,
da weiß man nicht mehr gewiß,
was eigentlich Mode ist.
Am Sonntag, am Sonntag, da sind die Taschen leer, die Schützen ziehen
heim, sie rücken wieder ein.
Da unten, da unten beim Schützenhauptmannshaus, dann ist das Vogelschießen
wieder aus.
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